Fusspilz Spray

Fußpilz – lästig, vermeidbar und behandelbar!

Tinea pedis ist die medizinische Bezeichnung für Fußpilz. Die Erkrankung ist eine häufig vorkommende Infektion der Füße mit bestimmten Pilzarten. Der Verlauf der Krankheit ist in vielen Fällen chronisch und bedarf einer gezielten Behandlung. Neben der Behandlung einer akuten und chronischen Fußpilzinfektion hilft aber auch die Vorbeugung mittels Fusspilz Spray oder anderer vorbeugender, äußerlich anwendbarer Mittel. Wir gehen nachfolgend auf die Symptome, Ursachen, Verläufe und Behandlungsmöglichkeiten von Fußpilz ein. Des Weiteren erklären wir eingehend, wie Sie dem Fußpilz vorbeugen können.

Fußpilz – englisch „athlete’s foot“

Fußpilz wird im Englischen auch athlete’s foot genannt. Die englische Bezeichnung kommt nicht von ungefähr, denn Sportler haben häufig mit Fußpilz zu kämpfen. Ein Grund dafür ist, dass Pilze feuchte und warme Umgebungen lieben und daher vermehrt in Schwimmhallen, Gemeinschaftsduschen und Umkleidekabinen vorkommen. Schwitzen hilft in diesem Fall dem Pilz, sich gezielt zu vermehren. Medizinisch gesehen gehört eine Fußpilzerkrankung zu den Dermatomykosen und wird durch spezifische Erreger ausgelöst. Eine Dermatomykose beschreibt die oberflächliche Erkrankung der Haut (Dermis) bzw. eines Hautareals (lokale Infektion) sowie der dazu gehörigen Anhangsdrüsen mit einem Pilzerreger (Mykose).In den meisten Fällen entsteht eine Fußpilzinfektion durch Vertreter der Fadenpilze. Zu den krankheitserregenden Gattungen gehören beispielsweise Trichophyton, Epidermophyton und Mikrosporum. In wenigen bis seltenen Fällen können Fußpilzinfektionen auch durch Hefe- und Schimmelpilze ausgelöst werden. Ein gefürchteter Hefepilz, der bekannt dafür ist, den gesamten menschlichen Körper zu befallen ist Candida albicans. Der Befall ist sehr selten und geht meistens mit einer erheblichen Schwächung des Immunsystems einher.

Die Symptome einer Fußpilz-Infektion sind charakteristisch und beinhalten:

  • Hautrötung
  • Nässe
  • Hautschuppung
  • Bläschenbildung
  • Jucken
  • Brennen

Die betroffenen Hautareale sind in 80 % der Fälle die Zehenzwischenräume. Der Pilz kann aber auch die Fußsohlen (ca. 28 % Infektionshäufigkeit) und den Fußrücken (ca. 6 % Infektionshäufigkeit) befallen. Das Anfangsstadium einer Pilzinfektion ist durch eine weißliche und aufgequollene Haut am Fuß gekennzeichnet. Der Verlauf der Infektion setzt sich mit weiteren Symptomen wie Nässe, Schuppung, Blasenbildung und Hautrötung fort. Neben unangenehmen Symptomen wie Juckreiz und Brennen geht von der Infektionsstelle meist ein unangenehmer Geruch aus.

Ursache von Fußpilzinfektionen

Eine bekannte und bereits oben benannte Ursache ist die häufige Benutzung von warm-feuchten Gemeinschaftsräumen. Temperaturen bis zu 40 °Celsius machen den Erregern nichts aus. In der Regel überleben dann noch immer 10 bis 15 % der Pilze. Die Übertragung von Fußpilz ist recht einfach. Ein Hautschüppchen reicht schon aus um den Erreger von einem Menschen zum Anderen, zu transportieren. Daher ist es ratsam, dass Menschen mit Fußpilz nicht barfuß laufen und ihre Socken täglich wechseln sowie bei 60 °Celsius waschen. Erst ab dieser Temperatur können Sie sicher sein, dass die Erreger absterben.Aber nicht nur Infektionen von Mensch zu Mensch sind möglich und nicht ausschließlich Sportler oder andere Nutzer von Gemeinschaftsräumen und -duschen sind von Fußpilz betroffen. Der Pilz kann auch als Begleiterscheinung und als Folge anderer Krankheiten entstehen. Es erkranken häufig immungeschwächte Personen, Diabetiker und Menschen mit Durchblutungsstörungen. Die genannten Faktoren treffen oft auf ältere Menschen zu, weshalb diese Gruppe häufig von Fußpilzinfektionen betroffen ist. Des Weiteren können Fußfehlstellungen das Infektionsrisiko erhöhen. Eine weitere Risikogruppe sind Menschen, in deren Familien häufig Fußpilzinfektionen vorkommen. Eine familiäre Disposition ist daher nicht von der Hand zu weisen.

Therapie bei Fußpilzinfektionen

Wer bereits mit einem Fußpilz infiziert ist, dem helfen keine vorbeugenden Maßnahmen mehr und es ist die Anwendung sogenannter Antimykotika erforderlich. Die Antimykotika sind in der Apotheke in Form von Cremes, Salben, Puder oder einem Fusspilz Spray erhältlich. Ziel der Antimykotika ist es, das Wachstum des Pilzes zu hemmen und diesen schließlich abzutöten. Sprays haben dabei den entscheidenden Vorteil, dass Sie durch Vaporisierung das Antimykotikum überall gleichmäßig verteilen. Daher ist ein Fußpilzspray ratsam. Die meisten Antimykotika enthalten hocheffiziente Fungizide wie beispielsweise Terbinazin oder Clotrimazol. Die Behandlung mit einem Fußpilzspray dauert in der Regel 7 bis 14 Tage. Es ist wichtig, dass die Behandlung frühzeitig begonnen wird, damit der Pilz sich nicht weiter ausbreitet.Wesentlich bei der Bekämpfung des Fußpilzes ist natürlich auch die Hygiene. Damit ist nicht nur regelmäßiges Waschen von Körper und Füßen gemeint. Auch die Kleidung sollte bei mindestens 60 °Celsius gewaschen werden, um alle Erreger abzutöten. Des Weiteren ist es ein Muss, alle Schuhe zu desinfizieren. Entsprechende Desinfektionsmittel sind ebenfalls in der Apotheke oder in einem Drogeriemarkt erhältlich. Wer zu Hause Teppichboden liegen hat und mit Fußpilz infiziert ist, sollte nicht nur einmal gut durchsaugen, sondern den Teppichboden ebenfalls reinigen. Dampfreiniger oder Teppichreiniger helfen, die Erreger zu vernichten. Alle weiteren Böden sollten ebenfalls gründlich gereinigt werden. Nagelscheren bedürfen selbstverständlich auch einer gründlichen Reinigung bzw. Desinfektion. Bimssteine sollten am besten entsorgt werden.

Präventive Maßnahmen – Fusspilz Spray vorbeugend

Diverse Sprays gegen Fußpilz können selbstverständlich auch vorbeugend eingesetzt werden. Es reicht aber in der Regel aus, in feuchten und warmen Räumen ein Desinfektionsspray zu benutzen.