Fußpilz Medikament

Es gibt viele Menschen, die unter Fußpilz leiden. In den meisten Fällen ist dieser jedoch harmlos und dennoch sind ein unangenehmes Jucken und auch eine rissige und unansehnliche Haut vorhanden. Es ist auch möglich, dass sich der Pilz auf die Nägel ausbreitet, in einigen Fällen auch auf andere Hautstellen. Denn gerade zwischen den Zehen finden die Pilze die für sie idealen Wachstumsbedingungen vor. In diesem Bereich ist es feucht und warm und zusätzlich dient die Fußhaut aus Nährboden für Pilze. Daher sollte möglichst früh begonnen werden, etwas gegen den Pilz zu tun. Der folgende Artikel zeigt, welche möglichen Mittel es dagegen gibt und welches Fußpilz Medikament auch wirklich hilft.

Welche Fußpilzmedikamente gibt es?

Im Handel können unterschiedlichste Mittel erworben werden, die gegen Fußpilz helfen können. Es sind viele Cremes, Sprays oder auch Gels in der Apotheke frei erhältlich. So unterschiedlich diese Mittel auch sind, sie alle verfügen über einen Wirkstoff, der die Pilze daran hindern soll zu wachsen, sich weiter auszubreiten und im Idealfall sollen sie durch die Verwendung des jeweiligen Mittels auch abgetötet werden.

Wie wird ein Fußpilz Medikament angewendet?

Je nachdem, welches Präparat genutzt wird, muss geschaut werden, wie die Anwendung idealerweise abläuft. Bei dem Kauf sollte daher der Apotheker um Rat gebeten werden. Auch ein Arzt oder die Packungsbeilage kann hierbei behilflich sein. Einige Mittel werden lediglich einmal andere hingegen mehrfach täglich auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen. Die meisten Mittel müssen über einen Zeitraum von mindestens 3 bis 6 Wochen genutzt werden, damit das gewünschte Ergebnis erreicht werden kann.

Wie gut wirken die Mittel gegen Fußpilz, was sind die Wirkstoffe?

In der Regel verschwindet der Pilz, wenn das jeweilige Mittel nach Vorgabe auf die Haut aufgetragen wurde. Laut zahlreichen Studien wurde klar, dass Mittel mit dem Wirkstoff Allylaminen nach sechs Wochen Anwendung ein positives Ergebnis erzeugen konnten. So hatten von 100 Testpersonen nach dieser Zeit lediglich 25 % immer noch mit dem Fußpilz zu tun. Somit konnte bei 56 von den 100 Testpersonen eine Heilung erreicht werden. Aber auch Medikamente mit dem Wirkstoff Azolen können dabei helfen, den Fußpilz zu stoppen. Zwar entsteht hierbei in einigen wenigen Fällen eine leichte Rötung, diese klingt jedoch zumeist wieder sehr schnell ab und der Fußpilz verschwindet.

Sind Tabletten sinnvoll bei Fußpilz?

Wie schon erwähnt, wird Fußpilz in den meisten Fällen zunächst mit Cremes, Sprays oder auch Gels behandelt. Erst wenn diese örtliche Behandlung keinen Erfolg brachte, macht es Sinn Tabletten einzunehmen. Diese Behandlung wird auch häufig empfohlen, wenn der Pilz bereits die Fußnägel befallen hat. In den meisten Tabletten, die für dieses Anwendungsgebiet eingesetzt werden sind die Wirkstoffe Itraconazol oder auch Terbinafin vorhanden. Ersteres wird meistens einmal pro Tag und über einen Zeitraum von vier Wochen eingenommen. Tabletten mit Terbinafin hingegen müssen in der Regel nur zwei Wochen aber ebenfalls einmal täglich eingenommen werden. Wenn jedoch bereits auch der Fußnagel befallen ist, kann sich die Behandlungsdauer in beiden Fällen verlängern.

Nachteile von Tabletten

Es hat schon seinen Grund, warum Tabletten nicht direkt zu Beginn der Behandlung eingenommen werden sollten. Denn diese können deutlich mehr Nebenwirkungen verursachen als ein Fußpilz Medikament, welches örtlich aufgetragen wird. So kann Itraconazol Kopfschmerzen, Schwindel, Magen-Darm-Krämpfe oder auch Hautausschläge verursachen. Zudem kann der Patient auch einen vorübergehenden Geschmacks- und Geruchsverlust erleiden. Die beiden oben erwähnten Wirkstoffe können auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten auslösen. Daher ist es sehr wichtig, dass sich vorher mit dem Arzt besprochen wird. Es besteht auch ein geringes Risiko, Schäden an der Leber zu bekommen. So sollten gerade Menschen, die sowieso schon Probleme mit der Leber haben, diese Medikamente meiden.

Helfen Hausmittel gegen Fußpilz?

Häufig ist zu lesen, dass auch diverse Hausmittel dabei helfen können, Fußpilz zu bekämpfen, einige von diesen sind:

  • Honig
  • Apfelessig
  • Knoblauch
  • Schwarzer Tee
  • Ätherische Öle oder auch
  • Backpulver

Hier muss jedoch gesagt werden, dass keines dieser Mittel in Studien besonders wirksam war. Dennoch können wir selbst etwas dafür tun, dass der Pilz uns erst gar nicht erreicht. Hier ist die Hygiene ein ganz wichtiger Punkt. Denn so kann verhindert werden, dass wir uns bei anderen Menschen anstecken. Zudem können so auch Rückfälle vermieden werden, wenn der Fußpilz bereits schon einmal vorhanden war. So sollten die Socken, Handtücher und auch die Bettwäsche in regelmäßigen Abständen bei mindestens 60 Grad gewaschen werden.

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