Rechtzeitig Fußpilz erkennen

Meist wird Fußpilz durch Fadenpilze (Dermatophyten) ausgelöst. Besonders an den feuchtwarmen Hautstellen (zwischen den Zehen) fühlen sie sich wohl. Die Ansteckung erfolgt meist durch infektiöse Hautschüppchen (Fußboden Schwimmbad oder Umkleidekabinen). Meist beginnt Fußpilz zwischen dem vierten und fünften Zeh. Hier ist der Abstand der Zehen am geringsten, sodass sich die Feuchtigkeit gut hält. Fadenpilze sind die Haupterreger beim Fußpilz. Generell kann sich jeder mit Fußpilz anstecken, da Fadenpilze über sehr widerstandsfähige Sporen verfügen, welche auch außerhalb der Haut gut fortbestehen können. Zu den Hauptrisikofaktoren einer Fadenpilzinfektion gehört das Barfußlaufen. Allerdings ist es bei dieser Art der Infektion auch möglich, sich diese trotz Schuhe und Strümpfe zuzuziehen. Fußpilz kann, wenn er nicht rechtzeitig erkannt wird, chronisch werden. Von daher sollten Betroffene gleich bei den ersten Anzeichen einen Arzt konsultieren.

Verlauf

Im Anfangsstadium sind Fußpilze ausschließlich auf die Haut beschränkt. Unpassendes Schuhwerk, welches für Schweißfüße sorgt, ruft nicht selten auch Fußpilz hervor. Anfänglich zeigen sich leichte Rötungen der Haut. Besonders an den Fußsohlen schuppt sich die Haut deutlich stärker als sonst, woran sich der Fusspilz erkennen lässt. Diese hellfarbige Schuppung nimmt im Laufe der Tage erheblich zu, sodass man die Hautschüppchen sogar an den Strümpfen erkennen kann. Die Schuppen gleichen der Hornhaut, nur dass sie bedeutend weicher sind. Von diesen Hautplatten lösen sich dann die gut sichtbaren Schuppen. Nicht selten bilden sich schmerzhafte Risse in den Hautplatten. Zudem brennen und jucken die Füße an den betroffenen Stellen beziehungsweise nässt die Haut. Im Extremfall bilden sich winzige Bläschen, welche platzen und einen Infektionsherd bilden können. Zusätzlich zu den Hautverletzungen erhöht sich das Risiko für Durchblutungsstörungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes und ein schwaches Immunsystem. Fußpilz wird in mehrere Unterkategorien gegliedert.

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Interdigitale Form

Die interdigitale Form zeigt sich vermehrt zwischen den Zehen. Die betroffene Hautstelle ist gerötet und juckt. An den Seiten der Zehen bilden sich winzige Bläschen. Die Aufweichung der Haut sorgt für eine Ansiedlung von Bakterien, was sich als Fußgeruch bemerkbar macht. Auch daran lässt sich ein Fusspilz erkennen.

Verhornender Fußpilz

Bei diesem Pilz (squamös-hyperkeratotische Prägung) sind in erster Linie die Fußsohlen (Fersen und Ballen) betroffen. Später breiten die Pilze sich an den Fußrücken (Mokassinmykose) und den Fußkanten aus. Diabetiker sind hierbei besonders gefährdet. Deutliche Symptome dieses Fußpilzes sind eine schuppige und extrem stark verhornte Haut, welche nicht selten ganz einfach nur mit trockener Haut verwechselt wird.

Bläschenpilz

Diese Vesikulöse-dyshidrotische Form gehört zu den seltensten Formen von Fußpilz und tritt überwiegend am Fußgewölbe und an den Fußkanten auf. Da an diesen Stellen die Hornhaut meistens dick ist, trocknen die Bläschen eher ein, als dass sie platzen. Aber auch bei diesem Pilz sorgen die Symptome für ein Spannungsgefühl und Juckreiz an den Füßen. Ein lange Zeit unbehandelter Pilz kann sich auf Knöchel und die Hautanhangsgebilde, sprich Haare und Nägel ausbreiten. Aus diesem wiederum kann sich dann Nagelpilz (Onychomykose) entwickeln.

Gesundheitsgefährdung durch Fußpilz

Besonders weiche Haut ist anfällig für Risse durch welche sich Bakterien Zugang in den Körper verschaffen, was wiederum schwere Hautentzündungen hervorrufen kann. Besonders bei der Interdigitalmykose besteht die Gefahr, dass sich eine Wundrose (Erypsel) bildet. Von daher ist es ratsam, bei ersten Anzeichen von Fußpilz einen Hautarzt zu konsultieren.

Die Behandlung von Fußpilz

Obwohl die Symptome von Fußpilz sehr unangenehm sein können, verläuft die Behandlung (sind die Symptome frühzeitig erkannt) mit einer entsprechenden Therapie unkompliziert, sodass es zu einer raschen Heilung der betroffenen Hautstellen führt. Meist wird hierfür ein topisches Antimykotikum angewendet, welches in Salben, Cremes und Sprays Verwendung findet. Diese werden lokal auf betroffenen Hautstellen aufgetragen. Das Antimykotika ist ein Präparat, welches dem Pilzwachstum entgegengewirkt. Die Inhaltsstoffe von Antimykotika wirken zuverlässig gegen Erreger, welche für das Entstehen von Pilzerkrankungen verantwortlich sind, speziell auch gegen Dermatophyten. Die Medikamente sind leicht in der Anwendung und lindern durch das Eindringen in die Haut die Symptome deutlich.

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